2. Damen vs. TV Groß-Gerau 50:46

Damen2Mit den Mädels aus Groß-Gerau trafen wir vergangenes Wochenende auf einen unangenehmen Gegner, den wir, trotz Sieg, aus dem Hinspiel in schlechter Erinnerung hatten. Daher galt es, direkt von Anfang an wach zu sein und volle Konzentration zu zeigen. Wie erwartet startete Groß-Gerau mit einer kompakt stehenden Zone, die uns ein ums andere Mal das Leben schwer machte und die altbekannte Schwäche gegen eine Zonen-Verteidigung aufzeigte. Zu statisch und unkreativ machte man es sich selbst viel zu schwer. Schnell wurde klar, dass es wieder eine enge Kiste werden würde, wir den Gegnerinnen aber auf jeden Fall Paroli bieten können. Das erste Viertel konnten wir mit 16:15 knapp für uns entscheiden.


Das zweite Viertel gingen wir wesentlich wacher und aggressiver an. Durch gezielte Anspiele unserer Center konnten wichtige Punkte unter dem Korb gesammelt werden. Auch die Flügelspieler fanden jetzt besser ins Spiel und trafen gegen die Groß-Gerauer Zone von außen. Durch schöne, schnelle Pass-Abfolgen und Verlagerungen fand man mit etwas Geduld oft die freie Mitspielerin und zeigte den Gegnern, dass wir auch einer Zone einiges entgegenzusetzen hatten. So konnten wir eine verdiente 31:22 Führung mit in die Pause nehmen.
Es kam, wie es kommen musste – der verflixte Einbruch im dritten Viertel. Ob es an der nachlassenden Konzentration oder mangelnder Kondition lag sei dahingestellt. Klar war jedoch, dass man absolut nicht mehr das tat, was uns zu Beginn vom Coach aufgetragen wurde. Die Defense wurde löchrig, eine Helpsite kam nur in Ausnahmen zur Hilfe, sodass die Mädels aus Groß-Gerau nach Lust und Laune punkten konnten, während wir zu Zuschauern des Spiels wurden. Im Angriff blieb man nach dem Passen stehen, keine Cuts wurden gelaufen und die Center wurden kaum noch angespielt. Alles in allem also ein Viertel zum Vergessen. Den kleinen Vorsprung von 3 Punkten nach dem dritten Viertel wollten wir dennoch nicht so einfach aus der Hand geben.
In einem letzten, wenig attraktiven Viertel nahmen wir noch einmal all‘ unsere Kraft zusammen. Phasenweise konnten wir an die Leistung aus dem zweiten Viertel anknüpfen. Die nun aber doch nachlassende Kondition und vereinzelte fragwürdige Schiri-Entscheidungen trugen ihren Teil zu einem sehr schleppenden Ende bei. Dennoch konnten wir mit einer knappen 4-Punkte-Führung den Sieg mitnehmen und das ist, was zählt.
Wir haben wieder einmal gemerkt, woran wir noch arbeiten müssen und werden in der nächsten Zeit einiges zu tun haben. Aber diesen Sieg haben wir gemeinsam als Team geholt und wenn auch nicht schön, zumindest kämpferisch verteidigt. Dabei haben wir uns über die Unterstützung unserer treuen Zuschauer und Fans sehr gefreut :-)


Es spielten: Koop (3), Brehm (12), Becker , Lill (13/1), Pfahl (8), Theysohn (4), Hacker (14), Stork

 

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