TV Bad Bergzabern – Roßdorf Torros 94:96 n.V. (81:81, 44:31)

Herren1Die Torros holen ihren dritten Saisonsieg im 4-Punktspiel in Bad Bergzabern. Die Hausherren, die eine Woche zuvor in Horchheim verloren, konnten bei ihrem Heimspiel wieder auf den ehemaligen Nationalspieler Rouven Rössler zurückgreifen, der zusammen mit Innenspieler Philipp Behrendt für jede Menge Rotationen in der Torros-Defensive gesorgt haben.

In der Anfangsphase war es vor allem Innenspieler Behrendt, der gegen die kleineren Torros-Akteure nach Belieben scorte. Ging der Ball nicht im ersten Versuch rein, holte er sich auch mal gerne zwei oder drei Mal die Kugel zurück und schloss irgendwann erfolgreich ab. Die Torros fanden dagegen in Hälfte 1 kein Mittel, da zwischenzeitlich „Ausboxen“ ein Fremdwort war. Zweiter gefährlicher Akteur in den Reihen der Hausherren war der Schütze Rouven Rössler, der anfangs mit seiner Quote von der Dreierlinie haderte, zum Ende hin aber enorm wichtige Würfe aus der Distanz traf, um den TV Bad Bergzabern nicht nur nach vorne zu bringen, sondern auch am Leben zu erhalten.
Die Torros mussten kurzfristig auf Czwikla, Domajnko und Tim Kreisel verzichten, was die Rotation doch merklich beeinflusste.

Zur Halbzeit lag man mit 44:31 hinten, was fast schon wie eine Vorentscheidung aussah, obwohl man lediglich die Rebounds in der Defense unter Kontrolle bringen musste. Die Torros zeigten jetzt in Halbzeit 2 eine defensive Leistung, die sie in dieser Saison noch nicht gezeigt haben. Es wurde um jeden Zentimeter gefightet und jeder Rebound war hart umkämpft. Auch in der Offensive erarbeitete man sich plötzlich mehrere Rebounds am Stück, nahm sich ein Herz und attackierte das gegnerische Brett mehr und mehr. Die Fans der Hausherren, die in Halbzeit 1 noch frenetisch feierten wurden von Minute zu Minute leiser, denn die Torros kämpften sich Punkt um Punkt ran. Mit dem Ende des dritten Viertels schaffte man es auf 57:53 heran und drei Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit schaffte man es sogar auf 74:78 vorbeizuziehen.

Dramatik pur gab es in den Schlusssekunden. Die Torros hatten bei einer 2-Punktführung Einwurf an der Mittellinie und mussten nur den Ball reinbringen. Doch man verlor beim Pass den Ball und die Hausherren nutzten diesen Fehler zum einfachen Korbleger und retteten sich so in die Verlängerung.

Doch anstatt zu wanken blieben die Torros in der Verlängerung stabil, fanden wieder zurück ins Spiel und überzeugten als Team. Während bei den Torros vier Spieler ihren Beitrag zu den 15 Punkten in der Overtime leisteten, war es bei den Hausherren stets ihr bester Akteur Rouven Rössler (35 Punkte), der seine Farben am Leben hielt und mit einem Dreier gegen den Mann sogar wenige Sekunden vor Schluss den 94:94-Ausgleich erzielte. Doch die Torros ließen sich auch davon nicht abbringen und schafften es mit der Schlusssirene am Brett über Julian Lexa zu scoren, der damit den Sieg für die Torros holte.

Herausragender Akteur auf Seiten der Torros war Ivan Gombovic, der nicht nur 34 Punkte in der Offense beisteuerte, sondern auch defensiv mit Behrendt und Rössler stets den besten Scorer verteidigte und aus dem Spiel nahm.
Die Torros können diesen Sieg mehr als genießen, war man doch auswärts erneut nicht in Bestbesetzung und mit fast 20 Punkten Differenz schon geschlagen. Doch letztlich zeigte man den Willen und den Teamgeist und schaffte es das Feld als Sieger zu verlassen. Ein Gefühl, das man diese Saison noch nicht oft hatte.

Es spielten: Gombovic 35/3, Lexa 22, Kunder 15/2, Neal 10, Sittig 8/2, Kreisel 4, Reichert 2, Reichel, Andritsos

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