Roßdorf Torros – TV Bad Bergzabern 61:100 (30:54)

Mit einer Niederlage verabschieden sich die Torros in die Sommerpause. Vor vollen Rängen erlitten sie von Anfang mit einer desolaten Leistung mehr als Schiffbruch. Zum Siegen verdammt, sah man den Torros die Nervosität an. Man entschied sich immer für den leichten Weg beim Abschluss, dem Wurf aus der Distanz als konzentriert mit Penetration und ordentlichem Ballmovement auch das Brett zu attackieren. Die Torros-Offense versuchte sich immer im schnellen Abschluss statt im guten Abschluss.

Die Torros-Defense stand dem in nichts nach. Kaum ein Spieler hielt seinen Gegner im 1:1, am Anfang war das Rebounding ein großes Problem für die Torros-Akteure. Konzentrierte man sich defensiv stets auf den nominell besten Bad Bergzabener Rouven Rössler, war es letztlich ein ganz anderer, der die Torros-Defense mehr als einmal knackte. 35 Punkte schenkte Martin Langenfeld den Hausherren ein. So gut wie jedes 1:1 klappte und sogar drei Distanzwürfe fanden ihr Ziel. Bei den Torros kamen lediglich Ivan Gombovic und Matevs Domajnko auf 10 Punkte, der Rest blieb knapp dahinter oder unter den eigenen Möglichkeiten.
Im letzten Viertel, in dem das Spiel bereits mehr als klar war, ließ Trainer David Heinrich lediglich seine Nachwuchsakteure aufs Feld, die nochmal ohne Druck eindrucksvoll zeigen konnten, wie sehr sie sich in dieser Saison über den Spielbetrieb der ersten und zweiten Herren, sowie zahlloser Individualtrainingseinheiten weiterentwickelt haben.

„Das Spiel war ein Sinnbild der Saison. Wir fanden zu keiner Zeit rein. Die gesamte Saison verbrachten wir so und letztlich agierten wir auch im letzten Spiel so. Sollte uns der Abstieg aufgrund der 1.Regio wirklich treffen wie vermutet, haben wir es nicht in diesem Spiel versaut, sondern über die gesamte Saison. Es bringt uns nichts die Schuldfrage zu stellen aber egal wie es am Ende aussehen wird, müssen wir uns alle hinterfragen, wie wir damit umgehen wollen und welche Konsequenzen wir daraus ziehen werden. Hervorheben möchte ich aber unsere Youngsters. Sie haben über die Saison eine Menge investiert und die Fahne stets hochgehalten, wenn uns Verletzungen und Ausfälle geplagt haben. Darauf können wir unabhängig der Liga weiter aufbauen.“, so Trainer David Heinrich.

Es spielten: Domajnko 10, Gombovic 10/2, Kunder 9, Lexa 8, Marx 6/1, Sittig 6, Czwikla 4, Kreisel, F. 3, Reichert 3, Eichhorn 2, Andritsos

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