Roßdorf Torros – MTV Kronberg 2 69:55 (40:26)

herren1 largeEs gibt Spiele die sind schön und es gibt Spiele, bei denen fragt man sich danach wieso man den Weg in die Sporthalle auf sich genommen hat. Das heutige war eine Ansammlung an Phasen, die schön und toll waren und dann mal wieder zum Abgewöhnen. Die Erfahrenen sind weg, die Stars sind nicht mehr da, neue Spieler müssen Verantwortung übernehmen und letztlich ist das Team der Star. Über 40 Minuten müssen die Torros an ihrer Konstanz arbeiten, dann braucht man in der Oberliga keinen Gegner fürchten. Nur wenn die jungen Spieler ihre neuen Rollen akzeptieren und ausfüllen, wenn das Scoring ausgeglichen ist und nicht immer die gleichen die Säulen des Erfolgs sind, nur dann wird es letztlich ein erfolgreicher Tag.

Der Tag war erfolgreich, denn: Das Scoring war ausgeglichen, die Spieler übernahmen Verantwortung und alle trugen ihren Teil zum Erfolg bei. Der Coach gab seinem Aufbau Tyrone mit Gombovic, Kunder, Depp und Weber vier Schützen mit in die Starting Five, was ganz klar die Marschroute fürs Spiel zeigen sollte. Nicht nur in der Zone, sondern auch aus der Mitteldistanz und von der Dreierlinie sollten Punkte geholt werden. Der Plan ging auf. Direkt mit einem erfolgreichen Dreier ging man in Führung und so viel sei verraten, abgesehen von einem kurzen 5:6-Rückstand wurde die Führung auch bis Spielende nicht mehr abgegeben. Die Gäste aus dem Taunus wussten nicht wie ihnen geschieht, so geschmiert lief die Offense der Torros. Aus einer soliden Defense mit vielen Steals und Rebounds spielte man mehrere erfolgreiche Fast-Breaks und ging man die Offense im Set-Play etwas langsamer an wurde stets der besser stehende Spieler gefunden, der das Ding auch recht erfolgreich versenkte.

Ab dem 2.Viertel versteckten sich die Kronberger bis Spielende in einer tiefen Zone, was dem Spielgeschehen deutlich das Tempo nahm. Die Torros nutzten dies aber um ihre Zone-Offense weiter zu trainieren, nahmen nicht immer den ersten freien Wurf sondern ließen den Ball mehr und mehr laufen. Das Viertel verlief ausgeglichen mit 12:12, da sich beide Teams mit ihrer Trefferquote nicht gerade überboten. Am Ende ging man mit einem beruhigenden 40:26 in die Halbzeitpause. In die 2.Halbzeit starteten die Torros deutlich aufgeweckter und letztlich machte man hier den Sack zu, zumindest dachte man dies. Gegen die Kronberger Zone lief der Ball wie am Schnürchen. Einfache Punkte in der Zone wechselten sich ab mit Würfen aus der Distanz. Man konnte fast zufrieden sein, denn man sah das man aus der Niederlage am vergangen Wochenende einiges mitgenommen hatte. Youngster Manuel Heinze erfreute die Menge mit 6 Punkten in Folge aus der Mitteldistanz gegen die Kronberger Zone und bestätigte seinen positive Entwicklung der letzten Wochen im Torros-Kader.

Doch so stark die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit auch waren, so schwach waren die letzten fünf. Man traf deutlich weniger, ließ mehr und mehr einfache Chancen liegen und konnte die Gäste nur durch eine gute Defense und eine ebenfalls schwache Kronberger Trefferquote auf Distanz halten. Mit 58:35 gingen die Torros ins Schlussviertel und eigentlich müsste das Spiel schon entschieden sein. Doch was die offensive Trefferquote anging ging es in den ersten fünf Minuten des Schlussviertels genauso weiter wie zum Ende des dritten Viertels mit dem Unterschied das die Gäste plötzlich trafen und den Rückstand Punkt um Punkt verkürzten. Die Torros wankten, fielen aber nicht. Eine schnelle Auszeit von Coach David Heinrich, die Rückbesinnung auf die Spielsysteme und letzte Feinjustierungen an der Aufstellungen sorgten wieder für eine stabilere Spielweise, die auch wieder zu Punkten führte. Am Ende spielte man es routiniert runter, gewann verdient und bewahrte daheim in der heimischen Günther-Kreisel-Halle weiterhin die weiße Weste.

Es spielten: Kunder 15/2, Gombovic 15/2, Mclaughlin 10/1, Depp 10, Heinze 6, Czwikla 6, Vanjak 4, Klein 2, Depp 2, Weber

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