BC Wiesbaden – Roßdorf Torros 67:69 (44:38)

herren1 largeÜberraschend, aber mehr als verdient gewinnen die Torros in der Landeshauptstad. Angetrieben von Ivan Gombovic und Tyrone McLaughlin triumphierten die Torros als Team gegen die favorisierten Gastgeber des BC Wiesbaden. Vor sehr kleiner Kulisse in der Sporthalle Camp Lindsey lief es zunächst nicht gut für die Torros. Es entwickelte sich zwar punktemäßig ein munteres Spielchen, doch während die Torros sich die Punkte hart erarbeiten mussten, gestattete man zu Beginn den Gastgebern mehrere einfache Punkte, teilweise sogar mit Foul und fand sich nach sechs Spielminuten mit einem 7-Punkte-Rückstand (18:11) im Hintertreffen. Doch anstatt sich direkt weiter überrollen zu lassen, stellten sie sich der körperlichen Wiesbadener Überlegenheit mit taktischer Disziplin und zogen von da an ihr Spiel auf beiden Seiten des Felds auf. Die Gastgeber ließen sich zwar noch nicht beeindrucken und fanden stets zielsicher den Korb der Torros, doch man ließ sich selbst nicht abschütteln und blieb zum Viertelende mit 28:24 nur leicht in Rückstand.

Im zweiten Viertel zockten die Gastgeber munter weiter, nahmen Wurf um Wurf und trafen gegen die auf gar keinen Fall schlechte Torros-Defense mehrere Dreier, so dass man sich bei 40:28 für BC Wiesbaden zur ersten Auszeit gezwungen sah. Die Auszeit verfehlte ihr Ziel nicht, denn es wurde deutlich besser als Team verteidigt und offensiv erspielte man mehr den freien Wurf für den anderen als für sich selbst. 

In die Halbzeitpause gingen die Torros mit einem 44:38-Rückstand, was auf gar keinen Fall verunsicherte, denn während die Gastgeber ziemlich am Limit spielten und eine ungewöhnlich hohe Trefferquote vorweisen konnten blieben die Torros trotz mehr Turnovers als gewohnt immer am BC Wiesbaden dran. Auch die körperliche Unterlegenheit der Torros spielte gegen Ende der ersten Halbzeit kaum noch eine Rolle.

Das dritte Viertel verlief in Relation zu den beiden Viertel zuvor recht punktearm. Die Torros konnten es zwar für sich entscheiden, doch mit einem 11:12 kam man noch nicht weit. Letztlich zeigte sich aber, dass egal was die Hausherren probierten, es reichte nicht, um die Torros abzuschütteln. Es reichte um sich ein paar Punkte vorne zu halten, aber letztlich fehlte die Dominanz und letzte Konsequenz, was die Torros für das Schlussviertel hoffen ließ. Und die Hoffnung war nicht umsonst. Fünf Punkte hinten zu Beginn des vierten Viertels waren die Torros in der 35. Spielminute 61:65 vorne. Treffsicher vorne und defensivstark hinten. Während die Gastgeber jegliche taktische Disziplin vermissen ließen, war es gerade die Disziplin in Offense und Defense, die die Torros letztlich nach vorne brachte. So gut wie jeder Punkt wurde ordentlich rausgespielt und in der Defensive wurde kein Spieler bei körperlicher Unterlegenheit alleine gelassen, was den BCW phasenweise vor unlösbare Probleme stellte. Dass die Torros dann im Schlussviertel phänomenale 90% Freiwürfe treffen und dann noch drei Dreier einstreuen machte den Abend letztlich perfekt.

Coach David Heinrich: "Die Jungs können stolz auf sich sein. Wir haben einfach unseren Stil gespielt und haben gegen Ende des Spiels die Chance genutzt, die uns der BCW geboten hat. Wir hatten keinen Einbruch heute und haben uns auch nie von einem Rückstand beeindrucken lassen. Genau so stelle ich mir das vor."

Es spielten: Gombovic 29/2, McLaughlin 17/1, Sittig 8/2, Kunder 7/1, Reimann 6, Dörr 6, Czwikla 4, Felgenhauer 2, Klein

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