Torros verlieren in Frankfurt

GSU Frankfurt – Roßdorf Torros 100:79 (47:36)

Die Torros verlieren ihr Gastspiel in Frankfurt und damit das vierte Spiel in Folge in der Oberliga Hessen.

Die junge Truppe von Trainer David Heinrich, weiterhin stark dezimiert durch Verletzungen und Ausfälle, hielt insgesamt gut mit, brachte sich aber mit einem offensiv schwachen dritten Viertel um ein knapperes Ergebnis.

 

Auf beiden Seiten wurde mehr auf Offense statt auf Defense wert gelegt. Die treffsicheren Gastgeber trafen über das gesamte Spiel aus allen Lagen und auch die Torros konnten phasenweise mit einer guten Quote von den Aussenpositionen überzeugen. Doch wo es vor allem auf Roßdorfer Seite haperte war vor allem defensiv das Rebounding und offensiv das Scoring am Brett.

Gab man den Frankfurter Aussenspielern schlechte Würfe von außen, holten sich die Gastgeber regelmäßig den Rebound und damit die zweite, dritte oder sogar vierte Chance zum Korberfolg am Brett. Auf der anderen Spielfeldseite hatten die Torros direkt am Brett nicht viel zu bestellen. Man verstand es nicht durch konstant cleveres Spiel die einfachen und effektiven Dinge zu machen. Viel zu oft wollte man mit der Brechstange zum Korb, was ein ums andere Mal in Fehlern oder geblockten Würfen endete.

Hielt man in den ersten beiden Vierteln mit 22:17 und 25:19 aus Sicht der Gastgeber noch halbwegs gut mit, gab man das Spiel im dritten Viertel mit 25:8 endgültig ab. Man traf nicht mehr so gut wie in der ersten Halbzeit und kam auch nicht mehr so oft zu freien Würfen. Doch statt die stagnierende Offense mit guter Defense zu kompensieren, gingen die Köpfe der jungen Torrospieler Richtung Boden und man gab mehrere Minuten kampf- und willenlos ab und ließ sich vor allem im Rebounding vorführen.

Das man im letzten Viertel plötzlich anfing zu verteidigen, die Würfe wieder freispielte und plötzlich auch gute Aktionen am Brett hatte war so erfreulich, wie auch enttäuschend. Mit 25:35 gewann man das Schlussviertel, doch letztlich verlor man das Spiel mit 100:79. Zu wenige offensive Optionen am Brett und ein mangelndes Rebounding verhindern aktuell einfach bessere Ergebnisse. Die Roßdörfer Mannschaft ist im Moment einfach nicht in der Lage mehr rauszuholen, was einerseits an den personellen Ausfällen und andererseits an der daraus resultierenden mangelnden Erfahrung liegt.

Coach David Heinrich zu der Niederlage:

„Die aktuell ständig wechselnde personelle Fluktuation im Training und auch bei den Spielen macht uns die Situation schwerer als sein müsste. Wir machen viele Dinge richtig, doch letztlich reicht es nicht über 40 Minuten. Uns fehlt es aktuell extrem an Erfahrung, um unser vorhandenes Potenzial konstant abzurufen. Wir werden aus dieser Situation aber rauskommen, da bin ich mir zu hundert Prozent sicher!"

Es spielten: Keles 27, Schmidt 12/2, Kunder 10/2, Frese 8, Schmid 7/1, Czwikla 5/1, Langguth 4, Depp 3, Dörr 3, Ewert

Zuletzt aktualisiert am Montag, 07. November 2011 19:09

 

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