3. Herren: TV Groß-Gerau 2 – SKG Roßdorf 3 73: 84 (Halbzeit 40:42)
Eigentlich nur zu acht in Roßdorf gestartet, kamen wir doch zu neunt in Groß-Gerau an. Unterwegs reifte in Wolle nämlich die Erkenntnis, dass uns, ohne Heine, Jogy, Axel und Tom K. vielleicht etwas Flügelpower guttäte, weshalb kurzerhand noch Steff aus der samstäglichen Vorabendlethargie gerissen wurde. Nicht die schlechteste Entscheidung, wie sich zeigen sollte, denn Steff ordnete über weite Teile des Spiels unsere Offense und streute auch den ein oder anderen trockenen Rehberghallen-Gedächtnis-Distanzwurf über Brett ein.
In der Halle angekommen, trafen wir auf lediglich 5 Groß-Gerauer, die anstelle des orangefarbenen Leders bereits ein Bier in der Hand hatten. Alles easy, da brennt heute wohl nix an. Dachten wir, denn die 5 Aufrechten hielten mit Herz und Skills dagegen und dadurch die Partie lange offen. Bei dem ein oder anderen Spieler (eigentlich nur bei einem) der Groß-Gerauer konnte man schon zu dem Schluß kommen, dass das Bierchen vor dem Spiel wohl nicht ganz nach dem Reinheitsgebot gebraut war…
Da neben den Refs (wann pfeift man eigentlich Schrittfehler?) auch wir an diesem Abend ein Herz für die Heimmannschaft hatten, unterstützen wir die Groß-Gerauer mit traniger Defense und gestatteten ihnen viel zu häufig, den Rebound unter unserer Reuse einzusammeln. So dümpelte die Partie über 3 Viertel recht ausgeglichen dahin, bis im letzen Viertel des Gegners Übermut (ich sag´s doch, da war noch mehr in dem Bier) den ersten und später noch den zweiten Groß-Gerauer dank des 5. Foul auf die Bank schickte. Nachdem wir generös den 4 verbliebenen Spielern des Gegners zunächst noch einen 7:0 Zwischenlauf genehmigten, machten wir letztlich (endlich!) doch den Sack zu und spielten auch noch ein bisschen für die Galerie, als Markus, aka as „the German Machine“ den Samba in des Gegners Zone aufführte und Wolle ihm in nichts nachstand. Basketball kann so einfach sein! Unsere Lebensversicherung an diesem Abend war jedoch Mücke, der den Reggie Miller (in unserem Alter kennt man halt noch solche Namen) gab und überwiegend aus der Distanz amtliche 31 Punkte auflegte. Auch Tom I. setzte defensiv einige Ausrufezeichen und er-hustlete sich einige Steals.
Als tragische Figur dieses Abends muss jedoch unser großer Tom gelten. Bekannt für seine Eichbaum-Aversion wurde ausgerechnet an diesem Abend vom Bierwart Pfungstädter gereicht – life´s a bitch and then you die! Egal, wir freuen uns auf das kommende englische Wochenende mit Auswärtsspiel beim Grohe am Freitag und Heimspiel gegen den BCD am Samstag. Cheers!
Es spielten: Jürgen, Wolle, Steff, Mücke, Tom I., Pocke I, Markus, Christian, Ralf
Zuletzt aktualisiert am Montag, 28. November 2011 12:30







